Aquarium Martin Lakin

Wir wünschten uns ein größeres Wohnzimmer. Unser Plan war, einen Teil eines Nebenraums dafür zu verwenden, und im Rahmen dieser Arbeiten sollte auch ein Riffaquarium installiert werden. Es sollte so groß sein, dass Korallen und Fische sich gut entwickeln könnten. Auch wollten wir eine Beckenform wählen, die Einblick von mehreren Seiten ermöglicht. Pflege und Bedienung technischer Komponenten sollten möglichst einfach sein, und aus Sicherheitsgründen wollten wir unverzichtbare Geräte mehrfach anschaffen. Zusätzlich brauchten wir eine Aufzuchtmöglichkeit für Korallenfragmente, die bei starkem Wachstum von Korallen regelmäßig abgenommen werden müssen. Also, in Kurzform: Das Wohnzimmer sollte ein Aquarienraum werden, in dem man nicht Probleme lösen muss, sondern sich entspannt hinsetzen und auch einmal ein gutes englisches Ale verschwinden lassen kann.

Bevor die Bauarbeiten beginnen konnten, musste ich mein bisheriges Riffbecken abbauen, das bereits seit rund zehn Jahren lief. Die Tiere zogen um in ein vorbereitetes Kunststoffbecken. Dabei starben zwar die meisten SPS-Korallen leider ab, aber unter den Fischen und anderen Wirbellosen gab es keine Verluste. Rückblickend betrachtet meine ich, es wäre besser gewesen, die SPS-Korallen schon einige Monate vorher zu fragmentieren und in einem anderen Becken zu etablieren.

Eine tragende Wand des Hauses musste verlagert werden, und das war ein heikles Unterfangen. Doch mein Freund Paul Homedon, der die Leitung der Bauarbeiten überwachte, hatte alles im Griff. Dazu mussten neue Mauerfundamente erstellt, Zimmerdecke und Bodenbretter entfernt (...)

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 105

Aquarium Heinz Hartwig

Fünfzehn Jahre Enthaltsamkeit reichten nicht aus, um Heinz Hartwigs Begeisterung für die Korallenriffaquaristik abkühlen zu lassen. Mit beträchtlichem Einsatz und guter Planung gelang ihm ein Wiedereinstieg, der ihm schon nach einem Jahr Standzeit ein Traumaquarium bescherte.

von Aquarium Joachim Ehni

Es ist sicher richtig, dass Nano-Riffaquarien ihren Reiz haben. Doch ein Aquarium muss nicht unbedingt klein sein, um zu faszinieren. Das hier gezeigte Riffbecken ist dafür ein gutes Beispiel.

Aquarium der KORALLE-Redaktion

Text und Fotos: Daniel Knop

Die Redaktion der Zeitschrift KORALLE ohne ein Korallenriffaquarium – das schien mir schlichtweg undenkbar. Ebenso wie im Natur und Tier - Verlag in Münster ein Riffbecken steht, musste also auch in den Redaktionsräumen im entfernten Sinsheim eines her. Das war einer der Gründe für meinen Beschluss, im Büro ein Riffbecken aufzustellen. Ein weiterer war, dass ich zahlreiche Ideen zu Konzeption, Einrichtung und Pflege eines Riffaquariums praktisch erproben und umsetzen wollte.

von Aquarium Glenn Fong

Ebenso wie viele Wege nach Rom führen, gibt es nicht die eine, richtige Methode, ein Korallenriffaquarium zu pflegen, sondern zahlreiche völlig verschiedene Ansätze. Die Dutch Synthetic Reefing Methode (kurz DSR) von Glenn Fong aus den Niederlanden ist eine von ihnen.