Heterotrophe und autotrophe Organismen
nebeneinander in einem Riffaquarium.
Erstere wie diese Acropora millepora
können nur überleben, wenn sie
bestimmte organische Nährstoffe
mit der Nahrung aufnehmen. Die Algen
als autotrophe Organismen können
mithilfe des Sonnenlichts und anorganischer
Nährstoffe alle Substanzen produzieren,
die sie zum Wachstum benötigen.
Foto: D. Brockmann

Text: Stefan Tripke und Dr. Dieter Brockmann

Aminosäuren gehören zu den Grundbausteinen unseres Lebens. Zwanzig dieser Bausteine bilden in unterschiedlichen Kombinationen die Grundlage aller Proteine, und jeder Organismus – ob Fisch, Koralle oder Pflanze – benötigt sie in ausreichenden Mengen, um leben und sich vermehren zu können.

Ein Schritt zurück in die Anfangszeit der Meerwasseraquaristik: Solche „sterilen“ Fischbecken, hier mit dem Florida-Pinzettfisch (Prognathodes aya), waren auf Ozongeräte angewiesen, um die Konzentration des giftigen Nitrits zu kontrollieren. |Text und Foto: Dieter Brockmann

Ozonisatoren gehörten in den Anfängen der Meerwasseraquaristik zur technischen Grundausstattung der damals gängigen Fischbecken. Mit dem Aufkommen der biologisch betriebenen Riffbecken, in denen die Aufgaben des Ozons im Prinzip auf entsprechende Bakterienstämme im Lebendgestein oder Bakterienpräparate übertragen wurden, verschwanden die Ozonisatoren jedoch mehr und mehr aus dem Technikrepertoire. Heute stellt sich daher zwangsläufig die Frage nach dem sinnvollen Einsatz von Ozongeräten.

Zunächst war nicht klar, ob sich die Nacktkiemerschnecke mehr für die Clavularia- oder die Phenganax-Polypen interessierte | Text und Foto: Paul-Gerhard Rohleder

Korallenfressende Nacktkiemerschnecken können im Aquarium Probleme schaffen oder sie lösen, ganz nach den jeweiligen Vorlieben des Aquarianers. Hier ein Bericht über Erfahrungen mit Marionia olivacea.

Ein Isolierbecken wird mit einer Tauchbadlösung versorgt, um neu eintreffende Korallen zu behandeln  | Text und Foto: Than Thein (übersetzt aus dem Englischen von Daniel Knop)

Die Bekämpfung von Korallenschädlingen beginnt zwar meist mit einem Tauchbad, sollte hier aber keinesfalls enden. Um tatsächlich ihre Vermehrung zu verhindern, muss man mehrgleisig fahren.

Der Fraßdruck Montipora-Nacktkiemerschnecke Phestilla minor
Foto: D. Knop

Daniel Knop

Unerwünschte Gäste finden sich in jedem Korallenriffaquarium – nur wissen wir bisweilen nichts davon. Oft zeigt erst die Zeit, wer sich auf Kosten anderer Arten aggressiv ausbreitet, und dann ist es ratsam, zügig einzugreifen.