Mike Meyer
Erscheinungsbild, optimierte Technik und durchdachte Redundanzen sind die zentralen Erfolgsgaranten des Riffbeckens von Mike Meyer.
Mein Aquarium misst 1,8 × 0,6 × 0,6 m (Länge × Breite × Höhe) und fasst im Hauptbecken rund 650 l. Hinzu kommen Filter- und Fragmentbecken (siehe Aquariensteckbrief). Eine Seite ist in Einbauschränke eingelassen, die andere bündig in die Wand integriert. So kann das Aquarium von beiden Seiten betrachtet werden. Die Wasserleitungen führen in den Keller unter dem Haus, während sich die gesamte Filter- und Zusatztechnik in der Garage befindet.
Meine Regeln
Seit über 22 Jahren gilt für mich eine einfache Regel: Nach jedem „Beinahe-Unfall“ treffe ich Maßnahmen, um sicherzustellen, dass sich ein solches Ereignis nicht wiederholt. Über die Jahre ist auf diese Weise ein System mit zahlreichen Sicherheitsvorkehrungen und Redundanzen entstanden, das Risiken und deren Auswirkungen minimiert. Meiner Meinung nach investieren viele Aquarianer zu viel Zeit in Details wie Beleuchtungspläne, Wasserwerte oder Zusatzstoffe. Der eigentliche Fokus sollte jedoch darauf liegen, Systemzusammenbrüche zu verhindern. In einem Riffaquarium kann ein einziger schlechter Tag die Fortschritte von Jahren zunichtemachen. Die Vermeidung von Katastrophen ist daher einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren.




