Aquarium der KORALLE-Redaktion

Text und Fotos: Daniel Knop

Die Redaktion der Zeitschrift KORALLE ohne ein Korallenriffaquarium – das schien mir schlichtweg undenkbar. Ebenso wie im Natur und Tier - Verlag in Münster ein Riffbecken steht, musste also auch in den Redaktionsräumen im entfernten Sinsheim eines her. Das war einer der Gründe für meinen Beschluss, im Büro ein Riffbecken aufzustellen. Ein weiterer war, dass ich zahlreiche Ideen zu Konzeption, Einrichtung und Pflege eines Riffaquariums praktisch erproben und umsetzen wollte.

 

In einem früheren KORALLE-Artikel wurde dieses Aquarium schon einmal vorgestellt, doch die Gründe für das ungewöhnliche Design sollen hier noch einmal im Telegrammstil erwähnt werden: Die äußere Gestaltung des Aquariums sollte sich an der des Schreibtischs anlehnen, der in diesem Büro stand. Er war sechs Jahre zuvor vollständig aus dem Glas eines abgebauten 6.000-l-Riffaquariums erstellt worden, das bis dahin rund 20 Jahre in diesem Raum gestanden hatte. Daraus folgte für mich notwendigerweise, dass das neue Aquarium ebenso auf Glasscheiben stehen musste wie der Schreibtisch – was sein muss, muss sein.

Da ich schon in den 1990er-Jahren einige Ganzglaskonstruktionen entworfen hatte, besaß ich damit gewisse Erfahrung. Meine Vorstellung war ein Miniriff, das sozusagen in der Luft schwebte, ohne dass ein Unterschrank den Blick von den Korallen ablenken würde. Konzentration auf das Wesentliche – genau das Richtige für einen Minimalisten wie mich.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 96