Am Umzugstag schwamm der Rotmeer-
Doktorfisch seelenruhig in die Falle und
geriet auch nach dem Schließen der
Falltür nicht in Panik

Text: Ina Fischer

Einen Fisch im eingerichteten Riffbecken zu fangen, ist ausgesprochen schwierig und bringt Fisch und Mensch normalerweise unter großen Stress. Dass es mit optimaler Vorbereitung aber auch ganz anders geht, zeigt dieser Bericht.

Rasch kriecht unsere Kegelschnecke auf
die Beuteschnecke zu und steckt ihren
Sipho in das Gehäuse, um ihren Giftpfeil
abzuschießen.

Text: Samuel Nietzer

Kegelschnecken der Gattung Conus sind berüchtigt für ihr starkes Nervengift, dessen medizinischer Nutzen im Fokus der Wissenschaft steht. Ihre Lebensweise macht sie jedoch für Spezialisten auch zu hochinteressanten Aquarienpfleglingen.

Die klaren, flachen Gewässer der Korallenriffe
sind auch von UV-Licht durchflutet. Viele
Korallenfische können sich das UV-Licht zu
Nutze machen und es durch Reflexion als
Kommunikationsmittel einsetzen.

Text: Dr. Dieter Brockmann

Die Augen der Fische sind ein Wunderwerk der Natur und unserem menschlichen Auge in mancherlei Hinsicht überlegen. So reicht z. B. die Wahrnehmung an Spektralanteilen von Ultraviolett bis zu rotem Licht im nahen Infrarotbereich, was für Fische Dinge sichtbar macht, die sich unserer Wahrnehmung entziehen.

Plakative Farbigkeit ist bei Korallenfischen
ein herausragendes Merkmal (im Bild
diverse Cirrhilabrus-Arten)

Text: Daniel Knop

Plakative Farbigkeit ist bei Korallenfischen ein herausragendes Merkmal. Beim Betrachten der Farben und Musterungen könnte man fast den Eindruck gewinnen, sie versuchten, sich an Farbigkeit gegenseitig zu übertreffen. Was sind die Gründe für diese enorme Farbenvielfalt? Wie entstehen die Färbungen, und welchem Zweck dienen sie?

Die Qualität des Ausgangswassers ist
ein Kriterium für den Erfolg in der
Riffaquaristik

Text: Dr. Dieter Brockmann

Die Qualität des Ausgangs- und Nachfüllwassers ist ein wichtiges Erfolgskriterium für die Riffaquaristik. Grundlage hierfür ist Leitungswasser, das aber aus hygienischen Gründen von vielen Wasserwerken chloriert wird, um Keime wie z. B. Colibakterien zu bekämpfen. Aber was macht dieses Chlor mit unserem Riffaquarium?