Über das Larvenstadium erzeugte
Leptastrea purpurea – ist diese
Steinkoralle ein zukünftiger
Modellorganismus für meeresbiologische
Forschung?

Text: Samuel Nietzer

Obwohl schon seit Langem an Korallen und deren Fortpflanzungsstrategien geforscht wird, gibt es immer wieder Besonderheiten, die mitunter einmalig sind. So auch im Fall einer Koralle aus der Familie der Faviiden, mit der in der Arbeitsgruppe unseres Autors bereits seit gut zehn Jahren gearbeitet wird.

Koi-Scopas“ im Flachwasser nahe der
Malediveninsel Kuredu, Lhaviyani-Atoll

Text: Dr. Dieter Brockmann

In letzter Zeit tauchen im Aquaristikfachhandel vermehrt Farbvarianten des Braunen Segelflossers (Zebrasoma scopas) auf. Welche Ursachen haben diese Farbveränderungen, und sind sie im Aquarium immer stabil?

Gesunde Riesenmuscheln wie diese
Tridacna maxima sind in jedem
Riffaquarium eine Augenweide

Text: Dr. Dieter Brockmann

Parasiten aller Couleur sind in der Meerwasseraquaristik ein großes Problem, insbesondere bei Importen aus meergestützten Nachzuchtfarmen und bei Wildfängen. Die zahlreichen „Trojaner“ können im Riffaquarium ganze Bestände von Steinkorallen zerstören. Aber nicht nur die Scleractinien sind betroffen. Auch eine andere Tiergruppe kann epidemieartig befallen werden: Riesenmuscheln.

Versuchsaquarium mit gebrauchtem
und danach getrocknetem Riffgestein;
nach der Einrichtung wuchsen zunächst
grüne Fadenalgen, bevor sich schließlich
Dinoflagellaten ausbreiteten

Text und Fotos: Hans-Werner Balling

Algen und Bakterien sind zwei Organismengruppen, mit denen sich praktisch jeder Riffaquarianer auseinandersetzen muss – früher oder später, meist jedoch eher früher. Einige Erkenntnisse, Beobachtungen und Ideen davon, wie diese beiden Organismengruppen ticken, wie sie zusammenarbeiten.

Korallenvermehrung durch „Kaiserschnitt“:
Andreas Kaiser demonstriert für die
KORALLE-Leser das Fragmentieren eines
Micromussa-Stocks mit einer Bandsäge

Text und Fotos: Dr. Daniel Knop

Acanthastrea, Micromussa & Co. lassen sich durchaus vegetativ vermehren, doch die Vorgehensweise beim Fragmentieren ist nicht ganz so einfach wie bei SPS-Korallen