Gesunde Riesenmuscheln wie diese
Tridacna maxima sind in jedem
Riffaquarium eine Augenweide

Text: Dr. Dieter Brockmann

Parasiten aller Couleur sind in der Meerwasseraquaristik ein großes Problem, insbesondere bei Importen aus meergestützten Nachzuchtfarmen und bei Wildfängen. Die zahlreichen „Trojaner“ können im Riffaquarium ganze Bestände von Steinkorallen zerstören. Aber nicht nur die Scleractinien sind betroffen. Auch eine andere Tiergruppe kann epidemieartig befallen werden: Riesenmuscheln.

Versuchsaquarium mit gebrauchtem
und danach getrocknetem Riffgestein;
nach der Einrichtung wuchsen zunächst
grüne Fadenalgen, bevor sich schließlich
Dinoflagellaten ausbreiteten

Text und Fotos: Hans-Werner Balling

Algen und Bakterien sind zwei Organismengruppen, mit denen sich praktisch jeder Riffaquarianer auseinandersetzen muss – früher oder später, meist jedoch eher früher. Einige Erkenntnisse, Beobachtungen und Ideen davon, wie diese beiden Organismengruppen ticken, wie sie zusammenarbeiten.

Korallenvermehrung durch „Kaiserschnitt“:
Andreas Kaiser demonstriert für die
KORALLE-Leser das Fragmentieren eines
Micromussa-Stocks mit einer Bandsäge

Text und Fotos: Dr. Daniel Knop

Acanthastrea, Micromussa & Co. lassen sich durchaus vegetativ vermehren, doch die Vorgehensweise beim Fragmentieren ist nicht ganz so einfach wie bei SPS-Korallen

Mikroskopaufnahme einer Kahmhaut,
in die Mikroorganismen wie Bakterien,
Pilzen und Protozoen eingebettet sind.
Zudem finden sich hier Algen und
Schwebestoffe, die aus der Luft und/
oder dem Wasser stammen.

Text und Fotos: Dr. Dieter Brockmann

Biofilme sind im Meerwasseraquarium allgegenwärtig. Sie besiedeln hier sämtliche Oberflächen und nehmen zum Teil wichtige biologische Aufgaben wahr, z. B. im Zyklus der Nitrifikation und Denitrifikation. Ein Biofilm der ganz besonderen Art ist die Kahmhaut, die sich an der Wasseroberfläche entwickeln kann.

Künstliches Lebendgestein –
eine sichere Sache?

Text und Fotos: Christian Müller

Der heimliche Feind ist der schlimmste, sagt ein deutsches Sprichwort. Das gilt auch für Schwermetalle im Wasser, ein Schreckgespenst der Korallenriffaquaristik.