Mikroskopaufnahme einer Kahmhaut,
in die Mikroorganismen wie Bakterien,
Pilzen und Protozoen eingebettet sind.
Zudem finden sich hier Algen und
Schwebestoffe, die aus der Luft und/
oder dem Wasser stammen.

Text und Fotos: Dr. Dieter Brockmann

Biofilme sind im Meerwasseraquarium allgegenwärtig. Sie besiedeln hier sämtliche Oberflächen und nehmen zum Teil wichtige biologische Aufgaben wahr, z. B. im Zyklus der Nitrifikation und Denitrifikation. Ein Biofilm der ganz besonderen Art ist die Kahmhaut, die sich an der Wasseroberfläche entwickeln kann.

Künstliches Lebendgestein –
eine sichere Sache?

Text und Fotos: Christian Müller

Der heimliche Feind ist der schlimmste, sagt ein deutsches Sprichwort. Das gilt auch für Schwermetalle im Wasser, ein Schreckgespenst der Korallenriffaquaristik.

Der Autor vor einem Becken mit seinen
Erstnachzuchten, darunter Labroides
phthirophagus
und Chaetodon miliaris

Text und Fotos: Avier J. Montalvo, übersetzt aus dem Englischen (DK)

Manchmal geschehen sie noch, die sprichwörtlichen Wunder, und man erhält eine Gelegenheit, die das Leben höchstens ein Mal bietet. Bei mir war es die Aufzucht von Korallenfischlarven, die Brutstockfische vieler Arten in einem gewaltig großen Ausstellungsaquarium fortwährend produzierten.

Dr. Matthew Wittenrich (links) und
Nuri Fisher am „Poma Labs“-Ausstellungsstand
der MACNA 2017 in New Orleans

Text und Fotos: Matt Pedersen, übersetzt aus dem Englischen (DK)

„Großkaiser sind nicht züchtbar und werden es niemals sein“ – ein Satz, der jahrzehntelang gebetsmühlenhaft wiederholt wurde. Doch Großkaiser sind züchtbar, wie ein brillanter Experte für die Korallenfisch-Nachzucht nun belegt – nach mehrjähriger Klausur.

Der Export von überschüssigen
Nährstoffen und deren Abbauprodukten
ist für ein gesundes Aquariensystem
ebenso wichtig wie eine passende
Ernährungsstrategie für Fische und Korallen

Text und Fotos: Dr. Dieter Brockmann

Einem mit Korallen und Fischen besetzten Aquarium gezielt Nährstoffe zuzuführen ist ebenso wichtig, wie überschüssige Nährstoffe daraus zu entfernen. Gelingt Letzteres nicht, ist das Resultat häufig eine Eutrophierung des Systems – dann werden Korallen farblos und wachsen schlecht, während es gleichzeitig zu Plagen von Algen und Cyanobakterien kommt.