Mit der Ernährung der Fische –
hier Heinz Hartwig bei der Fütterung –
importieren wir auch für die Korallen
wichtige Nährstoffe in das Aquariensystem

Text von Hans-Werner Balling

Hans-Werner Balling, bekannt für seine weit verbreitete Methode zur Mengen- und Spurenelementversorgung von Korallen, hat sich intensiv mit entgleisenden Nährstoffverhältnissen im Riffaquarium befasst und sucht hierin nach Ursachen für typische Korallenschädigungen

Fische und Pflanzen haben völlig
unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse.
Fische wie dieser Sechsstreifen-Lippfisch
(Pseudocheilinus hexataenia) benötigen
organische Nährstoffe wie Zucker,
Fette und Kohlenhydrate.

Text und Fotos: Dr. Dieter Brockmann

Nährstoffe sind in der Meerwasseraquaristik ein zentrales Thema. Ihre Verfügbarkeit ist von eminenter Bedeutung für alle Bewohner unserer Aquarien und damit für die Qualität des Gesamtsystems. Aber was genau sind Nährstoffe, und wie wirken sie?

Heterotrophe und autotrophe Organismen
nebeneinander in einem Riffaquarium.
Erstere wie diese Acropora millepora
können nur überleben, wenn sie
bestimmte organische Nährstoffe
mit der Nahrung aufnehmen. Die Algen
als autotrophe Organismen können
mithilfe des Sonnenlichts und anorganischer
Nährstoffe alle Substanzen produzieren,
die sie zum Wachstum benötigen.
Foto: D. Brockmann

Text: Stefan Tripke und Dr. Dieter Brockmann

Aminosäuren gehören zu den Grundbausteinen unseres Lebens. Zwanzig dieser Bausteine bilden in unterschiedlichen Kombinationen die Grundlage aller Proteine, und jeder Organismus – ob Fisch, Koralle oder Pflanze – benötigt sie in ausreichenden Mengen, um leben und sich vermehren zu können.

Ein Schritt zurück in die Anfangszeit der Meerwasseraquaristik: Solche „sterilen“ Fischbecken, hier mit dem Florida-Pinzettfisch (Prognathodes aya), waren auf Ozongeräte angewiesen, um die Konzentration des giftigen Nitrits zu kontrollieren. |Text und Foto: Dieter Brockmann

Ozonisatoren gehörten in den Anfängen der Meerwasseraquaristik zur technischen Grundausstattung der damals gängigen Fischbecken. Mit dem Aufkommen der biologisch betriebenen Riffbecken, in denen die Aufgaben des Ozons im Prinzip auf entsprechende Bakterienstämme im Lebendgestein oder Bakterienpräparate übertragen wurden, verschwanden die Ozonisatoren jedoch mehr und mehr aus dem Technikrepertoire. Heute stellt sich daher zwangsläufig die Frage nach dem sinnvollen Einsatz von Ozongeräten.

Zunächst war nicht klar, ob sich die Nacktkiemerschnecke mehr für die Clavularia- oder die Phenganax-Polypen interessierte | Text und Foto: Paul-Gerhard Rohleder

Korallenfressende Nacktkiemerschnecken können im Aquarium Probleme schaffen oder sie lösen, ganz nach den jeweiligen Vorlieben des Aquarianers. Hier ein Bericht über Erfahrungen mit Marionia olivacea.