Reefmix
Zu Besuch im National Aquarium Abu Dhabi
Dieter Brockmann
„Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen“ – dieser Satz aus Matthias Claudius‘ Gedicht „Urians Reise um die Welt“ aus dem Jahr 1786 trifft meine Eindrücke auf den Punkt. Denn das National Aquarium Abu Dhabi hielt weit mehr bereit, als ich im Vorfeld meines Besuchs erwartet hatte.
Weltweit erstmals in Aquakultur gezüchtete Mauritius-Segelflossendoktorfische (Zebrasoma gemmatum): Quality Marine Labs erreicht historischen Meilenstein
Quality Marine, Los Angeles, USA (https://www.qualitymarine.com)
Nachhaltigkeit ist seit jeher ein zentraler Wert bei Quality Marine. Die Förderung der Aquakultur als Ergänzung zur nachhaltigen Wildfischerei ist von entscheidender Bedeutung für die Zukunft des Hobbys und die Gesundheit unserer Ozeane. Quality Marine unterstützt weltweit aktiv Aquakultur- und Marikultur-Initiativen und treibt zugleich Innovation sowie kontinuierliche Weiterentwicklung der QM-Labs-Aquaculture-Anlagen voran.
Ernährung von zooxanthellaten Steinkorallen – Heterotrophie ist das Zauberwort
Ein Kommentar von Dr. D. Brockmann
Korallen beziehen Energie auf zwei Wegen: zum einen durch die Fotosynthese ihrer symbiotischen Algen, zum anderen, indem sie kleine Nahrungspartikel wie Plankton direkt aus dem Wasser aufnehmen. Diese Form der Ernährung wird Heterotrophie genannt.
Knotiger Walzenstern (Protoreaster nodosus)
Dr. Horst Moosleitner
Früher häufig, heute in der Meeresaquaristik fast in Vergessenheit geraten: der Knotige Walzenstern. Gut haltbar, aber dennoch problematisch, zumindest für übliche Riffaquarien – so könnte man ihn mit wenigen Worten charakterisieren.
Riffbarsche im Aquarium
D. Brockmann
Welcher Meerwasseraquarianer kennt sie nicht, die Riffbarsche: klein, hübsch, pflegeleicht und mit einem reichhaltigen Verhaltensrepertoire! Kein Wunder, dass sie zu den beliebtesten Aquarienfischen zählen.
Riffbarsche
D. Brockmann
Die Riffbarsche (Familie Pomacentridae) zählen zu den beliebtesten Aquarienfischen in der Meeresaquaristik. Sie gelten als ideale Einsteigerfische – robust und so manchen Fehler verzeihend. Es sind farbenprächtige Charaktere, die jedes Meerwasseraquarium lebendig machen.
Der Stammbaum der Riffbarsche
D. Brockmann
Die Riffbarsche bilden eine sehr heterogene Gruppe aus etwa 420 Arten. Phylogenetische Stammbäume versuchen Ordnung in dieses Artengewirr zu bringen.
Wenn Meeresschnecken zu Vögeln werden: die Goldring-Kauri, Monetaria annulus
Elena Theys, Seepferdchen-und-Meer.de
Kaurischnecken (Familie Cypraeidae) gehören zu den faszinierendsten Meeresschnecken, die man im Riffaquarium halten kann. Ihre glänzenden, meist bunt gemusterten Gehäuse erinnern an Schmuckstücke – und tatsächlich dienten Kauris in vielen Kulturen als Zahlungsmittel oder Amulette.
Raja Ampat: Süßlippen – vom Zappelphilipp zum Phlegmatiker
Werner Fiedler
Zwischen den Inseln von Raja Ampat präsentiert sich die Unterwasserfauna unfassbar mannigfaltig. Hier warten viele Erlebnisse auf schnorchelnde oder tauchende Meeresaquarianer, die ihnen das Seewasserbecken daheim aus verschiedenen Gründen vorenthalten muss. Das kann allein schon daran liegen, dass manche verlockend attraktiven Jungfische zügig heranwachsen und letztlich viel zu groß werden – zum Beispiel die Süßlippen. Der Blick in natürliche Lebensräume hingegen vermag solch exotische Beobachtungswünsche zu erfüllen.
Mechanismen der Denitrifikation
Dr. Dieter Brockmann
Eine niedrige Nitrat-Konzentration von etwa 5-10 mg/l ist von großer Bedeutung für den erfolgreichen Betrieb einen Korallenriffaquariums. In diesem Beitrag beschreiben wir die biologischen Mechanismen, die für den Abbau dieser Stickstoffverbindung in einem Riffbecken verantwortlich sind.
Denitrifikation
Daniel Knop
Was macht ein Aquarium wirklich stabil? In den folgenden KORALLE-Beiträgen werfen wir einen Blick in den mikrobiellen Maschinenraum des Riffaquariums – auf das, was im Verborgenen wirkt.
Brunnenbauer – Familie Opistognathidae
Dr. Dieter Brockmann
Will man eine spezielle Fischart in seinem Aquarium pflegen, so ist man bei den Brunnenbauern an der richtigen Adresse. Interessante Verhaltensbeobachtungen bei Höhlenbau, Balz- und Brutverhalten sind garantiert.
Bali und Südsulawesi / Indonesien – Mal zweisam, mal massenhaft: Wie Spitzkopfkugelfische Hochzeit halten
Werner Fiedler
Die ziemlich kleinwüchsigen Spitzkopfkugelfische bilden innerhalb der Familie der Kugelfische (Tetraodontidae) die Gattung Canthigaster. Eigentlich liegt es nahe, dass die Vertreter solch einer überschaubaren Gruppe ein ähnliches Reproduktionsverhalten haben. Doch dem ist nicht so. Tauchreisen zu ihren Lebensräumen vor Bali und Südsulawesi sorgen für eine Überraschung.
Fischgemeinschaft am Steilwandriff der Insel Selayar, Südsulawesi
Werner Fiedler
Es versteht sich von selbst, dass man die Fischfauna natürlicher Habitate nicht 1 : 1 in ein Meeresaquarium übertragen kann. Sich jedoch vor Ort im Lebensraum der Tiere Anregungen für einen passenden Besatz des Beckens zu holen, ist zweifellos eine gute Idee.
Quallen – Nahrungsmittel der Zukunft?
Dr. Andreas Kunzmann
Quallen sind hochinteressante Tiere mit einem komplexen Lebenszyklus. Dank der heute zur Verfügung stehenden aquaristischen Technik vermögen auch Privataquarianer zu Hause diesen Generationswechsel in Spezialbecken zu beobachten. Doch Quallen könnten in Zukunft deutlich mehr sein als nur interessante Studien- und Anschauungsobjekte: Grundlage einer gesunden Ernährung.
Tropische Meerbarben im Mittelmeer und ihre Pflege im Aquarium
Andrè Luty
Fischmigrationen aus dem Roten Meer ins Mittelmeer sind keine Seltenheiten. Zu den Arten, die bereits eine etablierte Population im Mittelmeer ausgebildet haben, zählt die Rotmeer-Meerbarbe (Parupeneus forsskali).
Nahrungsnetzwerke
Dr. Dieter Brockmann
Nahrung bedeutet Energie – und ohne Energie sind die Lebensprozesse auf unserer Erde nicht möglich. Aber wie gelangen Lebewesen an diese Energie? Die einfache Antwort: Nahrungsnetzwerke.
Geheimnisse der Mangroven – Ernährungsstrategien im extremen Lebensraum mit Konsequenzen für die Pflege im Aquarium
André Luty
Mangroven sind an vielen tropischen und subtropischen Küsten von großer Bedeutung, u. a. als Schutzzone gegen Stürme. In der Meerwaseraquaristik finden sie sich insbesondere in Lagunenbecken.
Wakatobi / Südostsulawesi – Teil 2: Farben-, Formen- und Lichtspiele: Fluoreszenz
Werner Fiedler
Der in der vorigen KORALLE-Ausgabe (KORALLE 153) veröffentlichte erste Teil dieses Beitrags widmete sich den bemerkenswerten Fähigkeiten von Kopffüßern, Farben und Formen ihres Körpers gezielt zu verändern. Als ein völlig anderes, doch gleichermaßen faszinierendes Schauspiel gelten die zauberhaften Fluoreszenzerscheinungen, mit denen viele Meeresbewohner brillieren.
Gifttiere in Riff und Aquarium
Dr. Dieter Brockmann
Die Bewohner von Korallenriffen besitzen einen unglaublich großen Pool an verschiedenen, komplex zusammengesetzten Giften. Auf der einen Seite sorgen sie dafür, dass sie einen Vorteil im Überlebenskampf erzielen, auf der anderen Seite entwickeln ihre Gegner gleichzeitig effiziente Abwehrmechanismen. Dieses gegenseitige Hochschaukeln ist ein wichtiges Regulativ im verflochtenen Netzwerk Korallenriff.
Die Dosis macht das Gift
Dr. Dieter Brockmann
Korallenriffe beherbergen eine unbekannte, riesige Anzahl von Organismen, die sich mit Giften verteidigen oder sie zum Beuteerwerb einsetzen. Doch was ist überhaupt ein Gift und was macht es aus?



