1anemonen_reefmixAquarianer wussten es ja eigentlich schon immer: Anemonen, diese nesselnden Schönheiten, haben Persönlichkeit – und eben oftmals ihren eigenen Kopf, wenn es z. B. um die Wahl des besten Standorts im Aquarium oder um überraschende (und für die Mitbewohner verheerende) „Wanderungen“ geht.

1quallen_reefmixIm Schatten der europäischen Wirtschafts- und Finanzkrise schlägt in der Europäischen Union derzeit auch ein anderes Thema hohe Wellen: Die EU-Fischereipolitik. In einem internen, schließlich aber auch öffentlich diskutierten Papier stellt die EU-Kommission nüchtern fest: „Die EU-Fischereipolitik hat ihr Ziel nachhaltiger Fischerei in allen ihren Dimensionen – Umweltschutz, Wirtschaft und soziale Stabilität – verfehlt“.

1zackenbarsche_reefmixRotfeuerfische (Pterois volitans und P. miles) sind in den vergangenen Jahren in karibischen Gewässern zu einer echten Plage geworden – die aus Asien eingewanderten oder aus Aquarien entlassenen Raubfische konnten sich aus Mangel an Fressfeinden explosionsartig vermehren und brachten das ökologische Gleichgewicht vielerorts massiv aus dem Gleichgewicht.

1co2_reefmixDie Übersäuerung der Meere ist neben dem globalen Temperaturanstieg eine der größten Bedrohungen für die Korallenriffe der Welt. Eine zu hohe CO2-Konzentration im Meerwasser lässt den pH-Wert absinken und schadet somit dem Skelettaufbau von Steinkorallen und natürlich auch dem Wachstum aller anderen, kalkschalenbildenden Lebewesen.

1torpedobarsch_reefmixVerbreitung:
Westlicher Zentralpazifik

Beschreibung:
Hoplolatilus purpureus ist ein zierlicher, bis zu 15 cm groß werdender Torpedobarsch (Familie Malacanthidae), der vor allem durch seine samtige, tiefblaue Farbe alle Blicke auf sich zieht.

1sanddollar_reefmixSanddollars – das sind die flachen, sandbewohnenden Seeigel, die eigentlich gar nicht wie richtige Seeigel aussehen, weil sie keine Stacheln besitzen und daher überhaupt nicht „igelig“ wirken. Als Pfleglinge in Meerwasseraquarien sind die unscheinbaren Tiere dennoch sehr beliebt, obwohl sie sich die meiste Zeit im Bodengrund verbergen und kaum zeigen. Das liegt daran, dass sie sich von organischen Partikeln im Sand ernähren, also z. B. von Futterresten, und den Sandboden somit sauber halten.

Insgesamt muten Sanddollars mit ihrem starren, aus Kalkplättchen zusammengesetzten Skelett sehr unbeweglich an. Die Mundöffnung befindet sich an der Unterseite des flachen Körpers, und es erscheint nahezu unmöglich, dass sich ein solches Tier von alleine wieder aufrichten kann, wenn es einmal auf den Rücken gefallen sein sollte.

1krebse_reefmixWie laut es in einem Korallenriff zugeht, weiß jeder, der im Urlaub schon einmal geschnorchelt ist oder gar einen Tauchschein besitzt – da knallt, schnappt, klackt und blubbert es an jeder Ecke! Dass der bunt vermischte Geräuschteppich, den z. B. Pistolenkrebse oder an Korallen knabbernde Papageifische erzeugen, anderen Lebewesen zur Orientierung dient, ist auch längst bekannt.

1doktorfische_reefmixDer Gelbe Doktorfisch (Zebrasoma flavescens) bereitet der Aquakultur-Industrie großes Kopfzerbrechen. Er gehört zu den gefragtesten marinen Zierfischen, aber da er ausschließlich um Hawaii vorkommt, sind seine natürlichen Bestände durch den Fang und Export wilder Exemplare gefährdet.

1schildkroeten_reefmixBedrohte Meeresschildkröten (Caretta caretta) zu Suppe zu verarbeiten, ist zumindest in der westlichen Welt längst verpönt. Vermutlich, weil mittlerweile hinlänglich bekannt ist, wie sehr dieses einzigartige und faszinierende Reptil in seiner Existenz gefährdet ist – vielleicht aber auch, weil der Mensch nicht gerne isst, was im ähnelt. Sie meinen, diese Ähnlichkeit hält sich in Grenzen?

1tauchverbot_reefmixDie Riffe vor Thailands Küsten haben auch im Winter 2010/11 erneut unter starkem Korallenbleichen gelitten (wir berichten ausführlich in KORALLE Nr. 68). Nun hat die thailändische Tourismusbehörde in 18 Tauchgebieten in sieben Nationalparks, vor allem an der Westküste des Landes, ein Tauchverbot verhängt – das Aus für den Tauchtourismus im Tropenparadies?

1balling_reefmix In KORALLE Nr. 68 erfahren Sie alles über die technischen, physikalischen und biologischen Aspekte von LED-Beleuchtung. Hans-Werner Balling (Produktmanager bei Tropic Marin und Umweltschützer) erläutert uns, welches Potenzial er persönlich in dieser innovativen Lichttechnik sieht.

1nassarius_webWer ein Nano-Riffaquarium pflegt, kennt das Problem: Die übliche „Putzkolonne“ bestehend aus algenfressenden Fischen, Krebstieren, Seeigeln und Sanddollars passt nicht in ein Korallenriff im Miniaturformat. Selbst Einsiedlerkrebse richten mit ihrem zuweilen ruppigen Verhalten oft mehr Schaden als Nutzen an.

1urocaridella_webUrocaridella antonbruunii – handzahme Putzertiere

Verbreitung: Indopazifik

Beschreibung: Urocaridella antonbruunii ist eine kleine Putzergarnele und eine gewandte Schwimmerin. Mit nur 3–4 cm Größe ist sie ein idealer Pflegling für Nano-Riffaquarien (ab 30 l).

1seepferdchen_webS-förmige Seepferdchen – warum eigentlich?

Das hat sich doch bestimmt jeder schon einmal gefragt: Warum haben Seepferdchen eigentlich ihre typische Körperform mit dem abgewinkelten Kopf, der so sehr an das namensgebende Huftier erinnert?

Merkwürdig ist die S-förmige Kontur aus rundgebogenem Körper, rechtwinklig angesetztem Kopf und langem Greifschwanz allein schon deshalb, weil die Seenadeln, mit denen Seepferdchen eng verwandt sind, das genaue Gegenteil verkörpern:

1diploastrea_webDiploastrea heliopora – so schön wie selten

Verbreitung: Rotes Meer, Indischer Ozean, Westpazifik

Beschreibung: Diploastrea heliopora wächst kuppelförmig mit glatter Oberfläche und besitzt Koralliten mit ca. 2 cm Durchmesser.

1centropyge_webCentropyge multicolor – ein Traum in Pastellfarben

Verbreitung: Palau, Mikronesien, Marschall- und Fidschi-Inseln bis Hawaii

Beschreibung: Centropyge multicolor ist der vielleicht schönste Zwergkaiserfisch.

1acanthastrea_webAcanthastrea – knallbunte Korallen mit Suchtpotenzial

Verbreitung: Rotes Meer und westlicher Indischer Ozean bis Südpazifik

Beschreibung: Acanthastrea-Steinkorallen wachsen flach, krusten- oder kuppelförmig und besitzen Koralliten mit einem Durchmesser von 10–20 mm. Die Farbe variiert je nach Art und Herkunft.

2angler_webAntennarius maculatus

Verbreitung:
westlicher Indopazifik

Beschreibung: Antennarius maculatus, der gefleckte Anglerfisch, gehört mit einer maximalen Größe von nur 15 cm zu den kleineren Vertretern seiner Familie.

feuerfischMit einem Kochbuch gegen die Invasion?

Gut möglich, dass das Auftauchen von Feuerfischen (Pterois volitans und P. miles) im Golf von Mexiko so manchen Aquarianer in den USA zunächst begeistert hat.