Aquarium Martin Lakin

Wir wünschten uns ein größeres Wohnzimmer. Unser Plan war, einen Teil eines Nebenraums dafür zu verwenden, und im Rahmen dieser Arbeiten sollte auch ein Riffaquarium installiert werden. Es sollte so groß sein, dass Korallen und Fische sich gut entwickeln könnten. Auch wollten wir eine Beckenform wählen, die Einblick von mehreren Seiten ermöglicht. Pflege und Bedienung technischer Komponenten sollten möglichst einfach sein, und aus Sicherheitsgründen wollten wir unverzichtbare Geräte mehrfach anschaffen. Zusätzlich brauchten wir eine Aufzuchtmöglichkeit für Korallenfragmente, die bei starkem Wachstum von Korallen regelmäßig abgenommen werden müssen. Also, in Kurzform: Das Wohnzimmer sollte ein Aquarienraum werden, in dem man nicht Probleme lösen muss, sondern sich entspannt hinsetzen und auch einmal ein gutes englisches Ale verschwinden lassen kann.

Bevor die Bauarbeiten beginnen konnten, musste ich mein bisheriges Riffbecken abbauen, das bereits seit rund zehn Jahren lief. Die Tiere zogen um in ein vorbereitetes Kunststoffbecken. Dabei starben zwar die meisten SPS-Korallen leider ab, aber unter den Fischen und anderen Wirbellosen gab es keine Verluste. Rückblickend betrachtet meine ich, es wäre besser gewesen, die SPS-Korallen schon einige Monate vorher zu fragmentieren und in einem anderen Becken zu etablieren.

Eine tragende Wand des Hauses musste verlagert werden, und das war ein heikles Unterfangen. Doch mein Freund Paul Homedon, der die Leitung der Bauarbeiten überwachte, hatte alles im Griff. Dazu mussten neue Mauerfundamente erstellt, Zimmerdecke und Bodenbretter entfernt (...)

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 105