Der Blick von vorn durch die Frontscheibe
zeigt überall reiches Korallenwachstum
und gut genährte Fische

Aquarium Ab Ras

„Never give up“, sagt man, „gib niemals auf“. Das galt auch für Ab Ras aus den Niederlanden, der mit seinem Riffbecken große Schwierigkeiten meistern musste.

Dieses Aquarium mit marinen Blumentieren, das sich in direkter Nähe holländischer Blumenfelder befindet, hat in unserem Wohnzimmer einen besonderen Platz. Es ist nicht riesig, aber groß genug, um ein ganz elementarer Teil unseres Lebens zu sein.
Die Überlaufkammer mit beträchtlichem Volumen befindet sich auf der linken Seite und misst 10 cm Tiefe. Um ohne Zugstrebe in Beckenmitte auszukommen, die hinderlich wäre und auch Licht kosten würde, haben wir 15 mm dickes Glas verwendet. Der Unterschrank ist leicht zu zerlegen und passt mit seiner weißen Farbe in Kombination mit Teakholz zu den übrigen Möbeln. In diesem Schrank befindet sich allerdings kein Filterbecken, sondern dieses steht im Kellergeschoss, wo also die Wasseraufbereitung stattfindet. Dieses Gesamtsystem fasst einschließlich dieses Filterbeckens etwa 1.000 l.

Riffaufbau
Die Riffstruktur sollte offen sein und nicht wie eine massive Struktur wirken. Neben der Liebe zu Korallen liegen uns auch Korallenfische sehr am Herzen. Darum musste die Gestaltung so ausgeführt werden, dass den Bedürfnissen beider Tiergruppen Rechnung getragen wurde. Das Ergebnis ist eine Struktur, die von drei Keramiksäulen getragen wird. Eine große befindet sich auf der linken Seite, eine kleinere auf der rechten und die kleinste zwischen diesen Pfeilern. Da die rechte Seitenscheibe des Beckens einsehbar ist, musste der Aufbau auch von dieser Seite aus reizvoll wirken, nicht nur von der Frontscheibe aus.
Die Keramiksäulen bieten die Möglichkeit, flache Gesteinsbrocken hineinzuschieben. Wir verwendeten hierfür trockenes, plattenförmiges Gestein, und diese eingeschobenen Platten boten als Siedlungsgrund den Korallen eine sehr gute Basis.
Im gesamten Aquarium verwendeten wir also neben der Riffkeramik für die Grundstruktur zusätzlich nur Totgestein. Lediglich die Überlaufkammer (...)

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 125