Fortwährend schwimmt der Goldschleimfisch
(Ecsenius midas) mit seinen Fahnenbarschen
Pseudanthias squamipinnis

Ina Fischer

Die Nähe zu Fahnenbarschen war für den Gold-Schleimfisch möglicherweise der einzige Weg, einigermaßen gefahrlos frei zu schwimmen und zum Planktonräuber zu werden.

Schleimfische sind bei Meerwasseraquarianern sehr beliebte Pfleglinge, die durch ihr interessantes und drolliges Verhalten viele Menschen begeistern. Das gilt auch für mich, und darum gehörte auch schon in meinem ersten Riffbecken sehr früh ein Schleimfisch zum Besatz. Damals handelte es sich um Ecsenius bicolor.
Bereits zu diesem Zeitpunkt hatten mich die Schleimfische fest in ihren Bann gezogen. Sie sind in den meisten Fällen sehr friedliche Tiere, die sich leicht in eine bestehende Fischgesellschaft integrieren lassen. Gewöhnlich sind sie nicht so empfindlich wie manche anderen Fische und lassen sich langfristig gut im Meerwasseraquarium pflegen.

Ein neuer Schleimfisch soll einziehen
Nachdem mein E. bicolor nach vielen Jahren leider gestorben war, wollte ich gern wieder einen oder mehrere Schleimfische halten. Aus einer Aquarienauflösung bei mir in der Nähe konnte ich sehr bald schon einen E. stigmatura übernehmen. Dieser kleine, quirlige Schleimfisch lebt auch nach vier Jahren immer noch bei mir. Als Behausung hat er sich auf einer Seite des Aquariums einen größeren Korallenstock ausgesucht. Er ist sehr standorttreu und verlässt sein kleines Revier nie.
Bei dem Aquarium, in dem der E. stigmatura lebt, handelt es sich um mein großes Riffbecken, das ein Volumen von knapp 800 l fasst. Da ich von anderen Aquarianern wusste, dass sich häufig auch mehrere unterschiedliche Schleimfisch-Arten ohne Probleme miteinander vergesellschaften lassen, entwickelte ich den Wunsch, ein Exemplar einer anderen Art hinzuzusetzen.
Relativ schnell fiel meine Wahl auf den Gold-Schleimfisch (E. midas), der sich mit seinem einheitlich leuchtenden Gelb und seinem für Ecsenius-Arten recht ungewöhnlichen Verhalten deutlich von anderen Schleimfischen  (...)

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 122