Das AlgaeBarn-Team in seinem Hauptquartier
in Colorado

Matt Pedersen, übersetzt aus dem Englischen (DK)

Im fortwährenden Kampf gegen Problemalgen arbeitet eine hoch qualifizierte Gruppe in Colorado mit einem biologischen Arsenal von Makroalgen für Refugien und Algenreaktoren.

In den acht Jahren, die seit der Gründung von AlgaeBarn vergangen sind, hat sich eine Menge getan. Sean Tadjerans Verliebtheit in das Refugium und sein Wissen über den optimalen Einsatz dieses Problemlösers waren sicher das Geheimnis hinter dem Unternehmenserfolg. Wir sprachen mit Tadjeran und Greg Chernoff von AlgaeBarn, um mehr über ihre Algenbekämpfung zu erfahren und zu hören, wie sie empfehlen, Refugien im ewigen Kampf gegen Problemalgen im Meerwasseraquarium einzusetzen.

Biochemische Kriegsführung gegen Algen
Für diejenigen, die mit dem Gesamtkonzept des Refugiums nicht vertraut sind: Es handelt es sich, einfach ausgedrückt, um einen speziellen Raum außerhalb des Riffbeckens, der frei von Algenfressern ist, wo also Algen und üppige Populationen kleiner, nützlicher Wirbelloser gedeihen können, frei von jeglichem Fraßdruck. Refugien weisen in der Regel sanfte Strömungsmuster auf und können sich in Filterbecken oder anderen externen Becken befinden. Beim Kampf gegen Problemalgen ist das Refugium ein Rückzugsgebiet für unsere Verbündeten, die Makroalgen. Hier sind sie vor hungrigen Mäulern geschützt.
„Mikro- und Makroalgen sind im Wesentlichen zwei sich bekämpfende Fraktionen, und Ihr Aquarium ist das Schlachtfeld“, beginnt Tadjeran. „Sie werden in Ihrem Aquarium in jedem Fall Algenwachstum bekommen, solange es über alle notwendigen Ressourcen verfügt: Nährstoffanreicherung durch die Fütterung, Energie durch die Beleuchtung und Wasserströmung durch Pumpen. Es wird Algenwachstum geben, aber Sie entscheiden, wie es aussehen wird. Sie können beschließen, die biologischen Vorgänge des Systems durch häufige Teilwasserwechsel, chemische Zusätze und starke mechanische Filterung zu bekämpfen, um das Mikroalgenwachstum zu schwächen. Oder Sie können daran arbeiten, das Wachstum der Makroalgen in einer isolierten Umgebung zu optimieren und dadurch gleichzeitig lästige Mikroalgen wirksam zu bekämpfen.
„Die meisten Makroalgenarten besitzen kompetitive Verhaltensweisen, die sie gegenüber Mikroalgen zu überlegenen Kämpfern machen. Einer der klügsten Schachzüge der Evolution ist hier (...)

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 127