Pectinia alcicornis

Felicia McCaulley

Obwohl sie bereits seit Jahrzehnten in der Aquaristik bekannt ist, beginnt die Gattung Pectinia durch besonders schöne Farbvarianten erst jetzt, aquaristisch „erwachsen“ zu werden.

Einst bekannt für ihre tristen, gedeckten Farben im natürlichen Lebensraum, entwickeln sich Arten der Gattung Pectinia zu faszinierenden Aquarienkorallen, deren Haltungsanforderungen für die meisten Pfleger – ob Einsteiger oder Experte – gut zu bewältigen sind.
Riffaquarianer sind immer auf der Suche nach der nächsten ungewöhnlichen Korallenart oder erstaunlichen Farbmorphe. Schönheit mag subjektiv sein, aber es gibt nicht viele Riffaquarianer, die flache, braune Korallen mehr schätzen als alles andere. Im Gegenteil, die meisten wünschen sich Korallen mit leuchtenden Farben und einzigartigen Formen, die aber zugleich widerstandsfähig sind und unter unserer Pflege gut gedeihen. Eine kleine Handvoll Arten in der Gattung Pectinia passt in dieses Profil, und eine davon – Pectinia alcicornis – erfüllt alle diese Kriterien. Sie könnte die perfekte Aquarienkoralle sein.

Pectinia im natürlichen Lebensraum
Einst als Teil ihrer eigenen Familie Pectiniidae betrachtet, wurde die Gattung Pecitinia im Jahr 2012 aufgrund von DNA-Analysen in die Familie Merulinidae verschoben. Korallenriffaquarianer werden die nahen Verwandten von Pectinia leicht erkennen, darunter die Gattungen Echinopora, Mycedium und Oulophyllia; Favites, Goniastrea und Trachyphyllia; Cyphastrea und Hydnophora.

Farmgezogene Pectinia-Korallen
Im Jahr 2013, als in den USA die Begeisterung für Echinopora und ähnlich kelchförmig wachsende Korallen auf dem Höhepunkt war, begannen farmgezogene Pectinia-Korallen an Attraktivität zu gewinnen. Zuvor war es im Fachhandel üblich gewesen, naturentnommene Pectinia-Korallen anzubieten, die stumpfe braungrüne oder hellbraune Färbung und die klassische Kelchform hatten.
Als die Mehrheit der verfügbaren Pectinia Naturentnahmen waren, galt diese Gattung als relativ schwierig zu halten und für Einsteiger ungeeignet. Nach Jahren der Aquakultur sind jedoch viele Aquarianer inzwischen der Überzeugung, dass  (...)

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 128