Das Meerwasseraquaristik-Fachmagazin KORALLE bietet jedem Meerwasseraquarianer eine Fülle interessanter, fundierter und modern gestalteter Beiträge. Es werden die unterschiedlichsten Aspekte behandelt: Aquarienpraxis, Haltung und Vermehrung einzelner Arten, biologische Hintergrundberichte, Aquarientechnik und -chemie, Neues aus der Wirtschaft, Buchmarkt, Reportagen und Reiseberichte, Interviews und vieles mehr; alles leicht verständlich, allgemein interessant und unterhaltsam. Die Zeitschrift erscheint zweimonatlich.

Daniel Knop

Was macht ein Aquarium wirklich stabil? In den folgenden KORALLE-Beiträgen werfen wir einen Blick in den mikrobiellen Maschinenraum des Riffaquariums – auf das, was im Verborgenen wirkt.


Manche Wunder sind so leise, dass man sie überhört. Oder übersieht. Vielleicht gerade deshalb, weil sie immer da sind – zuverlässig, unprätentiös, unermüdlich. Wie der Sauerstoff am Morgen, wie das Herz im Brustkorb, oder wie ein Aquarium, das einfach funktioniert.
Diese Aquarien enthalten keine Superkorallen, keine vollformatigen Farbexplosionen. Aber es sind Becken, die wirken, als hätten sie sich selbst gefunden. Becken, in denen man nicht sucht, sondern findet: gesunde farbige Steinkorallen, weit geöffnete Weichkorallen, Fische mit klaren Augen und unangestrengtem Verhalten. Und dazwischen – nichts Spektakuläres. Keine Algenplagen, keine trüben Zonen, keine „Problemstellen“. Stattdessen: Klarheit. Ruhe. Ein Gefühl von Langfristigkeit.
Was wir in solchen Riffaquarien sehen, ist mehr als bloße Ästhetik. Es ist die sichtbare Oberfläche einer unsichtbaren Balance. Denn in jedem dieser Systeme arbeitet im Hintergrund ein biologischer Prozess, der all das überhaupt erst möglich macht – leise, kontinuierlich, zuverlässig.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 157