Das Meerwasseraquaristik-Fachmagazin KORALLE bietet jedem Meerwasseraquarianer eine Fülle interessanter, fundierter und modern gestalteter Beiträge. Es werden die unterschiedlichsten Aspekte behandelt: Aquarienpraxis, Haltung und Vermehrung einzelner Arten, biologische Hintergrundberichte, Aquarientechnik und -chemie, Neues aus der Wirtschaft, Buchmarkt, Reportagen und Reiseberichte, Interviews und vieles mehr; alles leicht verständlich, allgemein interessant und unterhaltsam. Die Zeitschrift erscheint zweimonatlich.

D. Brockmann

Die Riffbarsche bilden eine sehr heterogene Gruppe aus etwa 420 Arten. Phylogenetische Stammbäume versuchen Ordnung in dieses Artengewirr zu bringen.

Riffbarsche (Familie Pomacentridae) zählen zu den beliebtesten Fischen in der Riffaquaristik. Obwohl einige Arten extrem aggressiv und sehr territorial sind, gibt es kaum ein Aquarium, in dem nicht die eine oder andere Art lebt. Besonders begehrt sind z. B. die Gelbschwanz-Demoiselle (Abudefduf parasema), das Grüne Schwalbenschwänzchen (Chromis viridis) oder auch Talbots Riffbarsch (Chrysiptera talboti). Die Preußenfische (Gattung Dascyllus) gehören mit den Arten D. trimaculatus und D. aruanus zu den Fischen „der ersten Stunde“ in der Meerwasseraquaristik. Sie erwiesen sich als ausgesprochen robust und pflegeleicht und hatten keine Probleme, sich an die aus heutiger Sicht primitiven Aquarienbedingungen in den 1960er- und 1970er-Jahren anzupassen. Nicht vergessen darf man in diesem Zusammenhang auch die Anemonenfische (Amphiprion sp.), die sich wegen ihrer engen Symbiose mit Seeanemonen besonderer Beliebtheit erfreuen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 158