von Peter Steinbauer

Einige Korallenfischarten sind heute bereits züchtbar, jedoch so sehr von Lebendnahrung bestimmter Größen abhängig, dass ihre Aufzucht ohne solches Futter nicht gelingt. Möglicherweise bietet eine winzige Schwebegarnele die Lösung des Problems.

Seit ich mich mit der Zucht diverser Futtertiere für das Zwergseepferdchen Hippocampus zosterae befasste, lässt mich dieses Thema nicht mehr los. Sobald sich neue Kandidaten für die Lebendfutterzucht bieten, nutze ich diese Gelegenheit. Durch einen sehr glücklichen Zufall gelangte ich im Sommer 2013 an einen Ansatz Americamysis bahia, die in den USA schon seit Längerem auch als Futtertiere gezüchtet werden.

Diese Schwebegarnelen (Ordnung Mysida, Familie Mysidae) ähneln Garnelen und gehören wie diese zum Unterstamm Crustacea. Trotzdem sind sie aber von der Ordnung Decapoda (Krebse und Garnelen) zu unterscheiden: Typisches Merkmal der Schwebegarnelen ist die Bruttasche der Weibchen, in der sich die Embryonen entwickeln und aus der relativ weit entwickelte Juvenile entlassen werden. Bei den Schwebegarnelen fehlen also freischwimmende Larvenstadien.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 86