1Zuechterecke78Viele Aquarianer kennen sie, die Artemiazysten, und haben im Laufe ihres Aquarianerlebens selbst erbrütete Nauplien verfüttert. Lästig dabei sind jedoch die Schalen, denn sie sind nicht leicht von den geschlüpften Nauplien zu trennen, und so gelangen oft einige mit den Nauplien in das Aquarium.

Artemianauplien stellen auch heute noch den am leichtesten verfügbaren Ersatz für lebendes Zooplankton dar. Durch ihre Körperform und die fortwährenden Bewegungen üben die winzigen Nauplienstadien dieser Schwimmkrebse einen optimalen Beutereiz aus, so dass sich mit ihnen oft auch Problemfische ans Futter bringen lassen.

3-3_zuechterecke47Copepoden und ihre Larven stellen die natürliche Hauptnahrung vieler mariner Fischlarven dar. Bisher gibt es kein verlässliches Verfahren zur Massenkultur mariner planktonischer Copepoden, also solcher Arten, die im Freiwasser leben. Wir möchten hier aber eine einfache Methode vorstellen, mit der sich als Ersatzorganismen semibenthische Copepoden in größerem Maßstab kultivieren lassen.

3-2a_zuechterecke64Eigentlich entspreche ich dem Züchtertyp gar nicht. Abgesehen von einigen Pterapogon-kauderni-Babys, die der Zufall in meine Aquarien spülte, und die ich natürlich aufziehen musste, konnte ich dem „Züchtervirus“ eigentlich stets die Abwehrkraft eines vitalen Immunsystems entgegenstellen, das sich aus der gesunden Trägheit eines beruflich vielbeschäftigten Menschen speist. Von Ausnahmefällen abgesehen...

3-1a_einsteiger49Eine der Voraussetzungen dafür, Larven aufzuziehen, die von Pfleglingen im Korallenriffaquarium freigesetzt werden, ist, sie in ein Aufzuchtbecken zu überführen. Dafür eignet sich eine Larvenfalle hervorragend.